AUTORIN
Martina Rester
GENRE: Belletristik / Literarische Erzählung
VERLAG: R de Cologne GmbH
ERSCHEINUNGSJAHR: 2026
UMFANG: 112 Seiten
ISBN-10: 3000842454
ISBN-13: 978-3000842450
Das Buch gehört zur literarischen Sparte des Verlags und verbindet in poetischer Sprache erzählerische Elemente mit einem reflektierenden Blick auf Kindheit, Erinnerung und die Unumgänglichkeit von persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.
„ZYPRESSENKIND“ ist das erste in gebundener Ausgabe vorliegende Werk von Martina Rester im Bereich Belletristik. Die Erzählung handelt vom Leben in einer kleinen Stadt im Rheinland in den Wirren des 20. Jahrhunderts, von Schicksalsschlägen mit dramatischen Wirkungen, aber auch von Glück und Trost, die in den Dingen des Alltags zu finden sind – ein generationsübergreifendes Erbe.
In einer poetischen und zugleich eindringlichen Sprache werden Herausforderungen beschrieben, denen sich die Protagonistin Eva als Kind gegenübersieht. Ihre Welt ist voller Geschichten der Eltern. Sie handeln vom Aufwachsen, von Verlust und von der Suche nach Orientierung in einer Welt, die sich durch politische und gesellschaftliche Umbrüche verändert.
Ein vielschichtiges Panorama entfaltet sich – Erinnerungen, Begegnungen und Erfahrungen, die nicht nur das Leben der Hauptfigur nachhaltig prägen.
„ZYPRESSENKIND“ ist eine Erzählung über Herkunft, Erinnerung und Identität – und darüber, wie eng persönliche Schicksale und historische Ereignisse miteinander verflochten sind.
Die Erzählung schildert eine Kindheit, die von Geschichten, Beobachtungen und intensiven Erfahrungen geprägt ist.
Eva wächst in einer Umgebung auf, in der Erinnerungen an Krieg und Verlust ebenso bedeutsam sind wie alltägliche Momente häuslichen Lebens. Die Geschichten der Erwachsenen formen ihr Verständnis von Welt und Geschichte und ermöglichen dem Kind, selbst Erlebtes einzuordnen.
Dabei wird greifbar, wie sehr persönliche Biografien mit historischen Ereignissen verwoben sein können. Die Erzählungen der Erwachsenen eröffnen Einblicke in vergangene Zeiten und machen gleichzeitig sichtbar, wie Erinnerung weitergegeben wird und sich dabei verändert.
Die unterschiedlichsten individuellen Erfahrungen und Erinnerungen bilden das, was wir kollektives Gedächtnis nennen.
Erinnerungen spielen in „ZYPRESSENKIND“ eine zentrale Rolle. Sie verbinden Generationen und schaffen ein Bewusstsein für Herkunft und Identität.
Es sind die mündlich weitergegebenen Geschichten, die eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schaffen und neue Perspektiven für das eigene Leben eröffnen.
Martina Rester bedient sich einer bildgewaltigen, poetischen Sprache, die unmittelbar in die Landschaft des Zypressenkinds führt.
Die Erzählung verbindet präzise Beobachtungen mit atmosphärischen Beschreibungen. Orte, Situationen und Erinnerungen werden in einer Weise dargestellt, welche tief in die Welt der Geschichte eintauchen lässt.
Mit der ersten Seite öffnet sich ein Erfahrungsraum, in dem Vergangenheit und Gegenwart eine Verbindung eingehen und in die Zukunft weisen.
Die Eltern erzählen von Ereignissen aus ihrer Vergangenheit, die Evas kindliche Welt prägen. Diese Erzählungen vermitteln nicht nur Wissen über eine längst vergangene Zeit, sondern auch Werte, Erfahrungen und Emotionen.
Durch sie entsteht ein vielschichtiges Bild von Familie, von Herkunft und Identität
Geschichten können uns helfen, uns selbst zu begreifen. Sie öffnen einen Raum, in dem persönliche und historische Ereignisse reflektiert werden können.
Die Erzählung von Martina Rester ist bewegend und anregend.
Die Gestaltung des Buches wurden von DIDIER OKRAJ UG übernommen.
Sie folgt denselben Prinzipien, die auch für die inhaltliche und sprachliche Ausrichtung des Buches relevant waren: Offenheit, Dialog und Bewegung. Dadurch ist ein Werk entstanden, in dem Inhalt und Form stimmig miteinander verbunden sind.
Das Ergebnis ist ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern erlebt werden kann.